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30. Dezember 2009: zur News-Übersicht Autor: Albert Rinderer
Solalbert Info - 1/2009
Liebe Solalbert Mitglieder!<br><p>Bevor das Jahr 2009 zu Ende geht, möchte sich Solalbert noch einmal melden bzw. in Erinnerung rufen.<br><p><b>Solalbert – 2009 stark gewachsen</b><br>Im fast abgelaufenen Jahr gab es 48 Neuanmeldungen, das bedeutet einen Zuwachs um über 14%. Das ist um einiges mehr als 2008 und man könnte fast meinen, dass die Ausschreibungen des Klima- und Energiefonds Wirkung zeigt. Mit 2,8 MWp sind fast 10% der österreichweit installierten Leistung auf Solalbert registriert.<br><p><b>Datenaktualisierung auf Solalbert</b><br>Hier schaut die Entwicklung weniger erfreulich aus, von 384 angemeldeten Anlagen haben 201 in den letzten 3 Monaten keine Daten aktualisiert, das sind doch mehr als 50%. Solange ich noch nicht Web Space sparen muss, nehme ich das halt einfach zur Kenntnis. Verwundert bin ich allerdings schon, wenn Photovoltaikpioniere und andere Energieschwergewichte anscheinend nicht mehr die Zeit aufbringen, monatlich einmal den Ertrag Ihres Sonnenkraftwerkes als Zahlenwert ins Internet einzugeben.<br><p><b>Rückmeldungen an Solalbert – Solalbert Forum</b><br>Seit das Solalbert Forum gehackt und deshalb gesperrt wurde, gibt es mit ganz wenigen Ausnahmen keine Rückmeldungen, geschweige denn Verbesserungsideen für die Homepagegestaltung.<br>Beim Solalbert Forum ist 2010 noch einmal ein Anlauf für einen Neustart geplant.<br><p><b>Nachgeführte Anlagen – eigene Statistik</b><br>Für eine bessere Übersichtlichkeit gibt es seit Herbst im Bereich der Statistik eine Trennung zwischen stationären und nachgeführten PV Anlagen.<br><p><b>Ökostromgesetznovelle 2009 beschlossen</b><br>Diese Novelle war eine schwere Geburt. Nach dem Einspruch aus Brüssel gegen den Belastungsdeckel für Industriebetriebe hat es noch bis September 2009 gedauert, bis auch die FPÖ zum Mitstimmen für die im Verfassungsrang stehenden Paragraphen gewonnen werden konnte. Eckpunkte der Novelle sind<ul><li>Erhöhung des jährlichen Unterstützungsvolumens von 17 auf 21 Millionen</li><li>Erhöhung der Laufzeit von 11,75 auf 13 bzw. für feste und flüssige Biomasse auf 15 Jahre</li><li>PV Anlagen bis 5 kWp werden außerhalb Ökostromgesetz mit Investitionszuschüssen gefördert (bisher bereits 2 Aktionen mit großteils chaotischem Ablauf)</li></ul>Zukünftige Schwerpunkte liegen vor allem in der Wasserkraft und Windkraft, die Solartechnologie ist laut e-control immer noch zu wenig ausgereift!!<br>Man kann es drehen und wenden wie man will, mit der vorliegenden Novelle bleibt das Ökostromgesetz kompliziert und die geringfügigen Verbesserungen lassen kaum ein nennenswertes Ansteigen des Ökostromausbaues erwarten. Letzte Hoffnung sind die für Ende 2009 angekündigten neuen Einspeisetarife.<br><p><b>Neue Ökostrom – Einspeisetarife ab 20.Oktober 2009 ?</b><br>Seit 22.12.2009 liegt der Begutachtungsentwurf des Wirtschaftsministeriums vor und mit einem Wort gesagt, die Enttäuschung ist groß. Nachstehend nur die Zahlen für PV:<ul><li>PV an oder auf Gebäuden – 38 c/kWh für Anlagen von 5 bis 20 kWp und 33 c/kWh für größere Anlagen</li><li>PV Freifläche – 35 c/kWh für Anlagen von 5 bis 20 kWp und 25 c/kWh für größere Anlagen</li></ul>Für PV Anlagen größer 10 kWp gibt es also etwas höhere Einspeisetarife als bisher, es reicht jedoch nicht für eine Kostendeckung und von deutschen Verhältnissen sind wir weiterhin meilenweit entfernt.<br>Bei 13 Jahren Laufzeit, einem Ertrag von 1000 kWh/kWp und einer Verzinsung von 4% darf die Anlage bei der Anschaffung nur 3200 Euro/kWp netto kosten, damit die Stromerzeugungskosten unter 38 c/kWh liegen.<br>Ein kräftiger Anstieg bei der Ökostromerzeugung scheint in Österreich offensichtlich nicht gewünscht zu sein. Österreich möchte unbedingt verhindern, dass irgend ein Ökostromerzeuger auch nur einen Euro zu viel Förderung bekommt, es schickt das Geld anscheinend lieber ins Ausland, sei es für Energieimporte oder für Kyoto-Strafzahlungen.<br><p><b>Photovoltaikförderaktion 2009</b><br>Bei dieser nur für Privathaushalte und Anlagen bis 5 kWp geltenden Aktion stehen 18 Millionen Euro zur Verfügung. Von knapp 10.000 Ansuchen haben 1.570 eine Zusage erhalten, weiter 1.560 Bewerber stehen auf der Warteliste, der Rest darf es beim nächsten Mal wieder versuchen.<br>Bei diesen Anlagen gibt es nur Überschusseinspeisung, die Amortisation hängt daher sehr von der zukünftigen Strompreisentwicklung ab.<br>Mit dieser Aktion können ca. 6,5 MWp an Leistung errichtet werden, das sind in Österreich ca. 20% des Bestandes. Das klingt viel, wenn man jedoch über die Grenzen nach Deutschland oder jetzt auch Italien schaut, ist das leider nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.<br><p>Besonderes Kennzeichen eines überzeugten Solariers ist sein Optimismus.<br><b>Alles Gute und viel Sonnenschein für 2010</b><br>wünscht Euch<br>Rinderer Albert
 
 
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Summe aller Anlagen

Anlagen: 621
Gemeinden: 253
Fläche: 36715.3 m2
Leistung: 4954.5 kWp

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